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Rhodes - Kalymnos - Karpathos - Leros & Megisti

[dodekanes images]

Rhodos ist die größte Insel des Dodekanes. Der Massentourismus ist in Rhodos fest etabliert aber die Insel bietet trotzdem viel. Rhodos Stadt präsentiert sich als Abbild einer mittelalterlichen Stadt, die noch immer bewohnt wird. Im Sommer ist es besser den Stadtkern am Morgen zu besuchen. Die Tageshitze ist in den engen Gasse beträchtlich. Von Rhodos Stadt Richtung Lindos und Flughafen findet man Hotelanlagen und Touristengetthos. Besonders Faliraki ist  berüchtigt.  Die antiken Städte wie Lindos oder Kamiros besucht man am besten mit einem Mietwagen. Es gibt viele große und kleine Firmen die Autos vermieten. Lindos ist eine beeindruckende antike Festung. Es war einmal die wichtigste dorische Siedlung auf Rhodos. Der Blick von der Festung auf Meer und Stadt ist atemberaubend. Lindos ist aber auch überfüllt mit Besuchern und eine richtige Touristenfalle. Genauso schön aber nicht so stark besucht ist Kamiros. Die Reste der antiken Stadt liegen wunderschön und geben noch eine Ahnung wie eine antike Polis einst war. Westlich von Kamiros folgen Dörfer und fruchtbare Gegenden. Das Meer auf der nordöstlichen Seite von Rhodos ist im Sommer wellig durch den Meltemi. Meltemi bläst von Nordwest und kühlt die hohen Temperaturen. Der Wind kann bis zu 7 Bft. erreichen. Er verursacht auch Wellen an der Nordwest-Küste und flaches Wasser an der Südküste. Von Siana aus - bekannt für ausgezeichneten Honig - folgt ein wenig besiedelter Küstenabschnitt, wie die Südwestspitze von Rhodos - Prassonisi. Das beliebte Ausflugsziel hat in den letzten Jahren doch einiges an Infrastruktur entwickelt und zeigt im Sommer leichte Überfüllungstendenzen. Trotzdem - flaches Wasser links, Wellen 10 m rechts und Wind ziehen viele Surfer an. Im Gegensatz zu vergangenen Jahren ist die Insel Prassonisi  heuer (2002) trockenen Fußes zu erreichen. Von Prassonisi folgt ein leerer Strandabschnitt dem anderen, jedoch manchmal sehr schwer zu erreichen. Richtung Kattavia und Gennadi kommen Individualreisende auf ihre Kosten. Hier gibt es nette kleine Pensionen und Hotels. Bis jetzt keine großen Hotelbauten, was sich aber wahrscheinlich bald ändern wird. Laut neuesten Informationen soll in der Bucht von Plimiri ein Hotelkomplex mit ungefähr 1000 Betten entstehen .In der Nähe ist auch ein zweites kalorisches Kraftwerk geplant.

  update Sept. 07:
Der Hotelkomplex(TUI) wird gerade gebaut. Zwar nicht direkt in der Plimiri Bucht sondern etwas weiter östlich. Das Kraftwerk ist in Planung genauso wie ein Yachthafen in der Plimiri Bucht(100- 200 Yachten) und sogar eine Autorennstrecke ist angedacht. Das Hotel soll nicht das letzte sein. Die Zerstörung eines der schönsten Gebiete auf Rhodos schreitet unaufhaltsam vorwärts auch dank der EU Strukturförderungen.

Leros, eine Insel des nördlichen Dodekanes, ist touristisch noch relativ unerschlossen. Massentourismus findet auf Kos statt obwohl die Insel bei griechischen Touristen sehr bekannt ist. Die hügelige Landschaft wird von großen ,fast wie eigenständige Seen ausschauenden Buchten umschlossen. Dies war auch der ein Grund für die Erbauung der  italienischen Marinebasis während des zweiten Weltkriegs, deren Bauten noch heute das Stadtbild von Lakki  bestimmen. Leros ist heute Standpunk für die größte psychiatrische  Anstalt  Griechenlands. Die Fährverbindungen sind gut denn die Insel liegt an der stark befahrenen Linie Rhodos -Piräus. Leros könnte man in zwei Teile gliedern. Der südliche Teil um Lakki und der nördlicheTeil um Platanos. Lakki ist  der Haupthafen von Leros. Die Italiener bauten Lakki im zweiten Weltkrieg zur "Vorzeigestadt "aus. Das Ergebnis ist die sicher untypischste griechische Inselhauptstadt die trotzdem architektonisch  Eindruck macht. Die Gebäude werden teilweise restauriert und so großzügig angelegt Straßenzüge findet man nirgendwo in der Ägäis. Die Fähren ankern am westlichen Ende des Hafens . Einige Hotels und  Restaurants  gibt es . Der  größte Supermarkt von Leros befindet sich auf der Strasse nach Pandeli und Platanos. Der Hafen hat auch eine gut ausgebaute Infrastruktur für Yachten  Lakki  bietet wenig für Touristen. Wer aber die absolute Ruhe sucht und sich am  beschaulichen  Leben  in einem Hafen beteiligen will, setzt sich zu Leon und Louis  ins Hafenrestaurant und beobachtet die völlige Inaktivität die nur durch kurzfristige Hektik bei den Fährenankünften 2-3 mal am Tag unterbrochen wird. Um Lakki gibt es einige schöne Badebuchten  besonders in Richtung  Kap Katsouni. Xirokambos, ein kleines Resort an der Südseite der Lakkibucht bietet feine Strände und einige gute Tavernen . Besonders die direkt an der Straße sind zu empfehlen. Von dort fährt im Sommer auch täglich ein Boot nach Kalymnos.(nur für Personen) Platanos und Agia Marina ,3 km nördlich von Lakki;  sind die Hauptorte von Leros. Hier  findet man neben Alinda das Touristische Zentrum der Insel. Im Ort beginnt auch der Weg auf die Pandelifestung von der man wunderschöne Ausblicke auf die Insel hat. Die Festung ist auch mit dem Auto zu erreichen. Die Alinda Bucht ist fest in der Hand der Touristen. Hier findet man auch die meisten Hotels, Restaurants und Apartments. Die Buchten um Pandeli und Vromolithos sind kleiner und im Sommer gegen den Meltemi geschützt. Hier führt auch die Straße zur Festung ,vorbei an einigen restaurierten Windmühlen ,hinauf.  An der Westküste liegt Gourna Bay. Hier ist  eine Sehenswürdigkeit der Insel , die Kapelle Agia Isidora zu finden. Im Norden von Leros liegt der kleine Flughafen und eine Militärbasis. Schön ist die Belfoutis Bucht mit einigen guten Fischtavernen. Generell ist der Norden im Sommer den Nordwinden sehr ausgesetzt. Die Gegend hat wenig Infrastruktur und ist dünn besiedelt.

 

 

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